NaWi-Fahrt der 10. Klassen nach München

Am 25. Januar, einem Sonntag, trafen sich fünf 10.-Klässlerinnen und fünf 10.-Klässler am Hauptbahnhof um nach München zu fahren und dort zwei Tage intensiv den Naturwissenschaften zu frönen.

Die Fahrt verlief relativ problemlos – mal abgesehen davon, dass die Bahn „mal wieder“ einen anderen Zug als gebucht aufgefahren hatte, sodass unsere Sitzplatzreservierungen hinfällig waren. Doch da der ICE nur halb gefüllt war, sollte das kein Problem darstellen. Vom Münchener Hauptbahnhof ging es mit der U-Bahn zur Jugendherberge. Nach dem Belegen der Zimmer machten wir uns noch auf die Jagd nach etwa Essbarem und der Abend klang mit den Siedlern von Catan aus.

Am Montag ging es zum Deutschen Museum, wir hatten einiges an Programm. Die ersten drei Stunden waren der Biochemie gewidmet. Es ging um DNS, PCR und Gelelektrophorese. Ein Täter sollte anhand der DNS-Spuren entlarvt werden. In 3er-Gruppen wurde experimentiert und nun können alle eine Eppendorfpipette richtig benutzen. In der Pause schauten wir uns in der Luftfahrtabteilung um. Nachdem wir unsere Elektrophoresegele ausgewertet hatten, ging es in eine kurze Führung über Bodenschätze (Welche gibt es? Was machen wir damit? Welche Probleme gibt es und wie könnten wir sie lösen?) und schließlich in einen Workshop der Physik, in dem wir Einiges über Mikrochips erfahren haben. Danach schauten wir noch beim großen PSE vorbei, in dem alle Elemente „in echt“ zu finden waren – nur die radioaktiven halt nicht. Der Museumsshop war leider geschlossen und nach dem Abendessen konnten wir uns noch das letzte Spiel der Gruppenphase der deutschen Nationalmannschaft gegen Dänemark anschauen.

Am Dienstag ging es ins Museum Mensch und Natur, wo wir drei Stunden Führung gebucht hatten. Erst ging es um Bodenschätze, mit einem kleinen Fokus auf Mineralien. Im zweiten, größeren Teil ging es um das menschliche Nervensystem: Wozu gibt es Synapsen? Wie werden Reize verarbeitet? Wie kann man sich beim Lernen besser konzentrieren? Bei strahlend blauem Himmel und 7 Grad plus, ging es dann über die JHB und mit der U-Bahn zurück zum Münchner Hauptbahnhof. Ohne Probleme setzte uns dann der ICE wieder in Berlin ab.