Kursfahrt mit dem Geschichts-LK nach Athen – Zur Wiege der Demokratie
Zwölfte Klasse, zweite Woche, gerade erst frisch aus den Sommerferien. Und doch ging es für die Geschichtsleistungskursler schon direkt wieder los. Montag nachmittags sind wir nach Athen losgeflogen, wo wir auch pünktlich angekommen sind. Nach einem gemeinsamen Abendessen und einer kurzen Erkundung der Innenstadt, hatten wir da noch das Programm der nächsten Tage besprochen und sind anschließend schon auf unsere Zimmer gegangen.
Am nächsten Tag ging es direkt vormittags los zur Akropolis. Eine gebürtige Athenerin, von Beruf Historikerin, führte uns auf deutsch über den Akropolishügel. Als wir auf der Akropolis angekommen sind, hatten wir auch noch Zeit, als Gruppe diese selbst zu erkunden, bevor wir dann noch gemeinsam in das Akropolismuseum gegangen sind. Nach der Mittagspause haben wir uns dann noch einmal getroffen, um weitere Viertel der Stadt zu erkunden. Abends haben wir dann, wie auch die darauffolgenden Abende eine Blitzlichtrunde gemacht, wo jeder einmal gesagt hat, was er gelernt hat und was ihn sehr beeindruckt hat.
Am Tag darauf ging es nach einem kurzen Besuch einer Fischhalle und ein paar Märkten, dann los zum Piräus, dem großen Hafen von Athen. Dort sind wir mit einer Fähre auf die Insel Ägina gefahren, bekannt für ihre Pistazien. Dort haben wir uns eine Kirche und die Innenstadt angeguckt, bevor wir nach einer kurzen Mittagspause uns am Strand versammelt haben. Dort haben wir dann die Sonne und das gute Wetter genossen. Abends gegen 18 Uhr ging es dann mit der Fähre zurück, so dass wir pünktlich zum Abendessen wieder in Athen waren. Auch hier haben wir uns abends noch einmal getroffen und Spiele gespielt und den Tag besprochen.
Nachdem wir wichtige Orte der antiken Demokratie besucht hatten, stand am Donnerstag ein Besuch von modernen Orten auf der Tagesordnung. Wir besuchten das griechische Parlamentsgebäude. Eine Erfahrung, die wahrscheinlich noch einzigartiger war. Dort saßen wir im Parlament und haben über das griechische aktuelle politische System, wie auch über die moderne Geschichte Griechenlands gelernt. Wir mussten auch lernen, dass dort Selfies mit Gesten und/oder verzogenen Gesichtern streng verboten sind, worauf wir gleich sehr streng hingewiesen wurden, da dies das Ansehen des Parlaments beschmutze. Auf dem großen Platz des Denkmals des unbekannten Soldaten, haben wir dann sogar auch noch die Ablösung der Wachen mitbekommen. Ein Ereignis, wofür man oft sonst viele Stunden warten muss. Nach der Mittagspause haben wir uns noch einmal versammelt und sind gemeinsam in das Archäologische Museum von Griechenland gegangen. Dort haben wir sehr viel über die antike Kultur und ihre Bräuche gelernt. Als Abschluss der Reise sind wir abends dann noch zusammen auf den Berg Lycabettus, gestiegen, wo wir die Aussicht auf Athen und besonders auf die beleuchtete Akropolis hatten. An diesem Abend haben wir dann ein letztes Mal noch die Reise besprochen und zusammen Spiele gespielt.
Am nächsten Tag ging es sehr leider schon sehr schnell nach dem Frühstück zum Flughafen, wo wir ohne Probleme zurück nach Berlin geflogen sind.
Abschließend kann man sagen, dass die Kursfahrt nach Athen eine unvergessliche Reise war, die viele Einblicke in ein fremdes Land ermöglicht hat. Besonderer Dank geht an Herrn Reiter und Frau Werner, die diese Reise ermöglicht und betreut haben sowie an unseren griechischen Kontakt Panagiotis Giatras, einen Lehrer aus Athen, der uns viele exklusive Besuche ermöglicht hat und uns Dank seiner Gastfreundschaft und Kenntnisse die gemeinsamen Wurzeln und kulturellen Einflüsse näherbrachte.
(Jakob S., LK Geschichte)


